Heute möchte ich dir 3 sofort anwendbare Tipps verraten, wie du beim Trading gelassener werden kannst, denn deine Psyche und die nötige Gelassenheit bei deinen Trades, sind die Voraussetzung für Erfolg.
Starten wir los:
1. Begreife Verluste nicht als Fehler deinerseits, sondern als einen ganz normalen und vor allem nicht zu verhindernden Bestandteil an der Börse.
Was heißt das? Ich habe häufig beobachtet, dass gerade Neueinsteiger in diesem Geschäft, Verlust-Trades meist viel zu überbewerten und sogar persönlich nehmen.
Du musst verinnerlichen, dass dies ganz normale Abläufe sind! Betrachte Verluste deshalb lieber als Betriebskosten. Du weißt ja, Kosten fallen in jedem Geschäft an und sind nicht zu vermeiden.
Wichtig dabei ist: Setze Stopps und investiere immer nur einen ganz kleinen Betrag deines Trading-Kapitals pro Trade (z.B. 0,5%) und das führt uns zum nächsten Tipp:
2. Handle nur mit Kapital, welches du im Notfall auch verlieren kannst, ohne dass der Schmerz dich zerfrisst!
Wenn du mit dem Trading startest, ist es nicht immer hilfreich aus dem Vollen schöpfen zu können. Gemeint ist dabei dein Kapital, welches du für das Trading bereitstellen kannst.
Du solltest dein Risikokapital deiner persönlichen Mentalität anpassen. Wenn du 10.000 Euro Trading-Kapital zur Verfügung hast, dann würde das bedeuten, du kannst maximal 100 Euro pro Trade investieren (1 Prozent).
Kannst du das? Haltest du es aus, wenn bei jedem Trade 100€ auf dem Spiel stehen?
Dieser Einsatz kann manchmal in wenigen Minuten verbrannt sein!
Auch wenn zehn Verlust-Trades hintereinander auftreten – was ja im schlechtesten Fall einen Verlust von 1.000 Euro bedeuten würde – machst du dann immer noch so weiter wie bisher? Bleibst du gelassen, da du weißt, dass Verluste zum Geschäft gehören?
Wenn du das kannst, ist alles Okay.
Wenn nicht, solltest du unbedingt dein Verlustrisiko pro Trade reduzieren, um in deinem persönlichen Wohlfühlbereich zu handeln. Das könnte z.B. bedeuten, dass du z.B. „nur“ 5.000 Euro auf dein Trading-Konto lädst oder nur 0,5 Prozent deines Gesamtkapitals pro Trade riskierst. Wenn nötig, natürlich auch noch weniger! Du musst dich eben bei deinen Trades wohl fühlen…
Das ist absolut fundamental!
3. Lass es ruhig angehen, greife nicht unplanmäßig in aktive Trades ein!
Wie sieht der Tagesablauf eines Traders aus?
Die Analyse des Marktes wird durchgeführt, passende Einstiege werden herausgesucht und dann werden die Trades beim Broker – unter Beachtung des Kapitalmanagements – platziert.
Aus und fertig – dies sollte für den Anfang genügen.
Du brauchst also nicht deine aktiven Trades permanent zu beobachten. Was soll es auch bringen? Du hast deinen Stopp und die Limit-Order gesetzt und wenn dein Plan nichts anderes vorsieht, solltest du auch nicht deine Zeit damit vergeuden.
Egal wie sich die Kurs gerade bewegen, du würdest sicher einen Grund finden, um in das Marktgeschehen einzugreifen. Der Stopp wird verändert oder die Limit-Order vorgezogen. Es wird in den Chart hinein interpretiert, was das Zeug hält.
Du solltest also erst wieder nach deinen Trades schauen, wenn es wirklich Handlungsbedarf gibt bzw. wenn diese geschlossen sind, um dein Handelsjournal aktualisieren. Dazu gehört natürlich auch, grundsätzlich auf Zeiteinheiten zu handeln, die für dich stressfrei zu bewältigen sind.
Alles muss gut durchgeplant sein und sollte in Ruhe erledigt werden. Genau das ist einer der wichtigsten Schlüssel zu mehr Gelassenheit beim Trading und damit auch weit mehr Erfolg!
Okay, so weit so gut 🙂
Der erfolgreiche Trader weiß, Emotionen haben hier keinen Platz und würden dich nur aufhalten. Disziplin ist das Stichwort! Der unerfahrene Trader lässt sich von Gier und Angst verleiten. Lass es nicht dazu kommen und gib den Feinden des Traders mit dem Anwenden dieser Tipps keine Chance 😉
Achtung: Der Handel mit Finanzprodukten (z.B. CFDs) ist mit hohen Risiken verbunden. Sie sollten nur handeln, wenn Sie eventuell eintretende Verluste auch tragen können. Es besteht sogar die Gefahr, das gesamte eingesetzte Kapital zu verlieren!
