Die 5 Säulen einer guten Trading Strategie

Heute wollen wir uns nicht mit der Psychologie beim Trading beschäftigen, sondern wir werden uns die 5 fundamentalen Säulen ansehen, auf die meiner Meinung nach eine Trading Strategie aufgebaut sein sollte.

Aber vergiss trotzdem niemals: Die richtige mentale Einstellung zum Trading und die nötige Gelassenheit bei deinen Trades sind die Voraussetzung, um die Trading Strategie dann auch rentabel umzusetzen.

Bevor ich dir nun diese Säulen vorstelle, noch ein Hinweis: Wenn du nur eine der folgenden 5 Säulen nicht beachtest, kannst du keine rentable Strategie entwickeln!

Hier sind sie also:

  1. Die Handelsmethode. Was würde einem die beste Strategie bringen, wenn man keine Möglichkeit hat, diese auch umzusetzen? Richtig, nichts! Deshalb gibt es dafür eine Menge Broker, bei denen man die verschiedensten Handelsmethoden nutzen kann. Vom konventionellen Aktienhandel bis hin zum CFD-Handel. Ich persönlich habe mich für den CFD-Handel entschieden, aber Achtung: Vorher sollte man sich natürlich intensiv damit auseinander setzen, denn wo hohe Gewinn-Chancen sind, gibt es auch ein erhöhtes Verlust-Risiko!
  2. Die Kursprognose. Die meisten Trader überspringen diesen so wichtigen Punkt und gehen gleich zu den Einstiegstechniken. Ein großer Fehler! Denn eines ist klar: Du kannst die Trefferquote deiner Trades erhöhen, wenn du in einem passenden Marktumfeld agierst. Dies kannst du z.B. mit Hilfe der technischen Analyse herausfinden. Ich persönlich handle am liebsten in Richtung des übergeordneten Trends.
  1. Die Einstiegstechniken. Unter Trading-Neulingen ist dies wohl das beliebteste Thema überhaupt. Aber du siehst: Es ist nur ein Faktor von fünf! Es gibt auch in diesem Bereich eine Vielzahl an Möglichkeiten. So kannst du z.B. durch Candlesticks (Kerzen), aber auch durch Gleitende Durchschnitte, durch andere Indikatoren oder aus einer Kombination daraus Signale erhalten. Wichtig hierbei ist, nutze leicht erkennbare Signale und dulde möglichst keinen großen Interpretationsspielraum. Wirksam werden die Signale meist aber nur, wenn sie mit den anderen Faktoren im Einklang stehen – allein sind sie nahezu wertlos!
  2. Die Stopptechniken. Ein sehr wichtiger Faktor! Auch hier ist es wichtig, dass man nach einem strikten Regelwerk vorgeht. Das heißt, du musst bereits bevor du den Trade eingehst einen genauen Plan haben, wie du das Verlustrisiko begrenzt und zugleich die entstandenen Gewinne bestmöglich absicherst. Auf jeden Fall musst du immer eine Stopp-Loss-Order setzen und ich würde dir empfehlen deine Profite auszubauen, in dem du immer ein Stück weit nachziehst. Alternativ kannst du aber auch nur mit einer Limit-Order arbeiten.
  3. Das Kapitalmanagement. Dieser Baustein ist eigentlich am leichtesten umzusetzen – trotzdem findet er (fatalerweise!) in den seltensten Fällen die Beachtung, die eigentlich nötig wäre. Was gilt es hierbei zu beachten? Kurz und knapp: Riskiere pro Trade immer einen gleichbleibend niedrigen Betrag, von z.B. einem Prozent deines Trading Kapitals!

Aber auch die beste Trading Strategie bringt dir nichts, wenn du diese nicht anwendest. Deshalb steht und fällt jede Strategie mit dem Trader, der sie anwendet – mit dir also!

Hier sind Disziplin und Durchhaltevermögen gefragt. Voraussetzung dafür ist, dass du ein Trading System verfolgst, welches zu dir, deiner Persönlichkeit und deiner aktuellen Lebenssituation passt.

Du siehst: Alle Säulen sind eng miteinander verbunden und bilden bei richtiger Anwendung ein funktionierendes Gesamtkonzept.

Solltest du bereits eine eigene Trading Strategie anwenden, dann überprüfe diese bitte nochmals Anhand der 5 Bausteine, die ich dir heute vorgestellt habe. Vielleicht hast du einen wichtigen Punkt vernachlässigt?

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

 

 

Achtung: Der Handel mit Finanzprodukten (z.B. CFDs) ist mit hohen Risiken verbunden. Sie sollten nur handeln, wenn Sie eventuell eintretende Verluste auch tragen können. Es besteht sogar die Gefahr, das gesamte eingesetzte Kapital zu verlieren!